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8. Februar 2017

Infektion kann für Babys tödlich sein – Keuchhusten-Fälle auf neuem Höchststand

Hinter hartnäckigem Husten kann eine hochansteckende Infektion stecken: Mehr als 22.000 Keuchhusten-Fälle wurden 2016 registriert – so viele wie noch nie. Für Säuglinge sind die Bakterien hochgefährlich.

Die Zahl der Keuchhusten-Infektionen in Deutschland ist auf einen neuen Höchststand gestiegen. Im Jahr 2016 registrierte das Robert Koch-Institut (RKI) 22.119 Fälle – mit Abstand die meisten seit dem Beginn der bundesweiten Meldepflicht im Jahr 2013. Damals waren es rund 12.600 Patienten pro Jahr, 2015 rund 14.000. „Wir sehen hier wahrscheinlich beides: eine Krankheitswelle, aber auch eine zunehmend bessere Erfassung“, sagte Wiebke Hellenbrand, Infektionsforscherin am RKI. Impflücken begünstigten Ansteckungen. Besonders gefährlich ist Keuchhusten (Pertussis) für Säuglinge. 2016 starben in Deutschland drei Babys an der Infektion – das sind untypisch viele.

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Quelle: www.n-tv.de

7. Februar 2017

Tödliche Unfälle im Haushalt nehmen zu

Die Zahl der Todesopfer durch Unfälle im Haushalt steigt drastisch an. In Wohnungen sterben weit mehr Menschen als im Straßenverkehr. Ältere Menschen sind besonders gefährdet.

Das Zuhause ist ein gefährlicher Ort: Nach den jüngsten vorliegenden Statistikzahlen kamen 2015 bei Unfällen im Haushalt 9815 Menschen ums Leben – fast 800 mehr als im Vorjahr. Das teilte die Minijob-Zentrale auf der Grundlage der Daten der Landesstatistikämter mit.

Das Risiko eines tödlichen Unfalls ist damit im Haushalt ungleich höher als im Straßenverkehr, wo im gleichen Jahr 3459 Menschen bei Unfällen starben. Die Zahl der tödlichen Hausunfälle wächst seit 2007 Jahr für Jahr. „Und sie wird mit großer Sicherheit weiter steigen“, sagt die Geschäftsführerin des gemeinnützigen Vereins „Das sichere Haus“, Susanne Wölk. Der Verein engagiert sich unter anderem bei der Unfallprävention.
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Quelle: www.n-tv.de

18. Juni 2015

Pollen verschlechtern Neurodermitis

Schon lange wird darüber diskutiert, nun ist es wissenschaftlich bewiesen: Pollenflug beeinflusst Neurodermitis. Wie genau, untersuchen Forscher mit einem Raum voller Gräserpollen.

Neurodermitis kann betroffene zur Weißglut bringen. Die Haut juckt und brennt. Juckt man, wird alles noch viel schlimmer. Die Erkrankung verläuft zumeist schubweise und ist nicht heilbar. Die Behandlungsmethoden sind bisher begrenzt, da es ein breites Spektrum an Ursachen gibt. Aus diesem Grund sind Forscher aus verschiedenen Fachrichtungen dabei, die Zusammenhänge für die Entstehung und Entwicklung von Neurodermitis genauer zu beleuchten.

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Quelle: www.n-tv.de

11. Februar 2015

Massenweise Bakterien nachgewiesen: Ekelfahrt mit der New Yorker U-Bahn

Multiresistente Bakterien, Spuren von Pesterregern: Wissenschaftler haben die Mikroben-Welt der New Yorker U-Bahn untersucht. Die Ergebnisse sind ekelig. Die Studie sorgt für Ärger. Die Behörden warnen jedoch vor Panikmache.

Dass ihre U-Bahn nicht gerade keimfrei ist, wussten die New Yorker schon immer. Ein Fläschchen Desinfektionsmittel für die Hände hat so gut wie jeder deshalb stets dabei. Wie groß das Ausmaß der Mikroben-Bevölkerung in den 466 U-Bahn-Stationen aber wirklich ist, das haben Wissenschaftler jetzt erstmals untersucht und damit für gehörigen Wirbel gesorgt.

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Quelle: www.n-tv.de

18. November 2014

Beeren töten Krebs in Minuten

Australische Forscher haben eine Regenwaldfrucht entdeckt, die bei Tierversuchen 75 Prozent von Tumoren abtötete. Die Effekte sind bereits innerhalb von Minuten sichtbar – bisher jedoch nur bei Tieren.

Die Regenwaldfrucht Fontainea picrosperma, auch Fountains Blushwood genannt, wird von einheimischen Tieren im Norden Australiens gerne gefressen. Nicht jedoch deren Kerne. Die spucken die Tiere wieder aus. Dies hat die Aufmerksamkeit eines Botanikers erregt. Also untersuchten Wissenschaftler den Samen und entwickelten mit Hilfe des QIMR Berghofer Medical Research Instituts in Brisbane das Präparat EBC-46.

EBC-46 wurde im Rahmen einer achtjährigen Studie 300 Tieren, darunter Mäusen, Katzen, Hunde und Pferde gespritzt. Drei Viertel aller zuvor injizierten Tumore verschwanden und sind bis heute nicht zurückgekommen.

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Quelle: www.swp.de